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Zahl der Betreuungen und Vorsorgevollmachten gestiegen

2011 betrug die Zahl der Betreuungsverfahren 1.319.361.

2009 betrug die Zahl der bei den Betreuungsgerichten anhängigen Verfahren bundesweit noch 1.291.410.

Mehr als die Hälfte der Betreuten (57%) wurden ehrenamtlich von ihren Familienangehörigen betreut, 6% von nicht familienangehörigen Ehrenamtlern und 37% von Berufsbetreuern.

Folgende medizinische Diagnosen waren 2005 ursächlich für die Bestellung beruflicher Betreuer:

  • 6,9 % Körperliche Behinderung
  • 19,9 % Demenz
  • 16,7 % Sucht
  • 33,4 % sonstige psychische Krankheit
  • 15,9 % geistige Behinderung
  • 19,7 % Mischbild Krankheit und Behinderung

Weitaus stärker ist die Zahl der Registrierungen von Vorsorgevollmachten angestiegen.

Die Zahl der beim zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer registrierten Vorsorgevollmachten stieg 2011 -weit stärker als 2010- um 23,6 % auf 1.520.848 an.

Bis Ende 2012 erhöhte sich die Zahl der Registrierungen auf 1.856.594.

In rund drei Viertel der erfolgten Neueintragungen waren auch Hinweise auf Patientenverfügungen1901a BGB) enthalten.